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dNano Porsche 911

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dNano Porsche 911

Beitragvon Binford » Mi 13. Jan 2010, 00:52

Da steht er also vor mir – der dNano von Kyosho. In Form eines Porsche 911 schaut mich der Kleine aus der Verpackung heraus an, und mein erster Eindruck:
"WOW, so klein und das soll schon ein RC-Car sein?"
Und wie ich wenige Stunden später weiss: Ja, es ist ein RC-Car, und zwar ein Vollwertiges!

Aber fangen wir von vorne an. Das freundlicherweise von Kyosho gelieferte Testobjekt „dNano Porsche 911“ (Art.-Nr.: 32402W) kam zusammen mit dem Starterpack (Art.-Nr.: 32001) und Kugellagern (Art.-Nr.: DNW-101). Nachdem alles ausgepackt ist sieht es auf meinem Schrauberplatz so aus:



Im Lieferumfang enthalten sind:
- Das Chassis in der RM-Variante
- Die Karosserie mit Dummy-Chassis und Vitrine
- Alle benötigten Kleinteile, sowie das erforderliche Werkzeug.
- Eine kleine Auswahl an Ersatzteilen
- Der 2,4Ghz-ASF-Sender KT18
- Der Lithium-Ionen-Akku
- Der portable Quickcharger
- Kugellager
- Diverse Anleitungen

Ist man, so wie ich, die Mini-Z-Größe gewohnt, so wirkt beim dNano doch alles sehr klein und zierlich – allerdings auch sehr stabil.
Das Chassis macht einen sehr wertigen Eindruck, und die Karosserie ist durch viel Liebe zum Detail ein wahrer Augenschmaus. Nachdem die Karo auf das Chassis montiert wurde, und der Quick-Charger mit 4 AA-Batterien bestückt ist, gilt es nun den Akku zu laden. Einfach in den Ladeschacht stecken, das grüne Licht zeigt an, dass der Akku geladen wird. Nach 15-20 Minuten erlischt das grüne Licht und zeigt mir damit an: LOS GEHT’S!

Also Akku rein, 4 AAA-Batterien in die KT-18, laut Anleitung das Pairing durchführen, und für die erste Testfahrt das Auto auf den Wohnzimmer-Boden stellen, vorsichtig den Gashebel ziehen – und tatsächlich, der Kleine bewegt sich! Und das gar nicht mal so langsam! Die ersten Runden werden durch den heimischen „Wohnzimmer-Circuit“ gedreht, die Tischbein-Kurvenkombination wird elegant genommen, vorbei an der Couch-Tribüne, weiter durch die Türen-Schikane und dann die lange Gerade direkt am Fernseher vorbei… Kurven werden hier mit Powerslides genommen, das mag am Laminat liegen, sieht aber klasse aus! Ich merke gar nicht, wie die Zeit vergeht, aber irgendwann merke ich einen rapiden Leistungsabfall – Zeit für einen Boxenstop und die große Inspektion.

In der Boxengasse merke ich dann: Der „Treibstoff“ geht zur Neige, also wird aufgetankt. Jetzt bleibt mir Zeit, die Kugellager mal eben einzubauen – kann ja so schwer nicht sein.

Nach einer geschlagenen halben Stunde sind alle Kugellager drin – an den kleinen Maßstab muss man sich wirklich erst gewöhnen, und Gott sei Dank hat Kyosho auch im Set direkt ein paar Ersatzschrauben beigelegt. Aber hier ein dickes Lob: Gerade der Schraubendreher sieht vielleicht etwas billig aus, aber er ist sehr wertig: Er passt sehr genau in alle Schraubenköpfe und alle Schrauben lassen sich damit prima lösen und wieder festziehen.
Parallel zu den Kugellagern wechsel ich gleich noch das Motorritzel (8T), um eine andere Fahrcharakteristik zu testen. Nachdem alles wieder zusammengebaut ist und nach dem Ritzelwechsel der Motorabstand zum Hauptzahnrad eingestellt ist, geht es auf die nächste Runde: Dieses mal dank des neues Ritzels sehr viel flotter und dank der Kugellager auch länger – Der Unterschied zu den vormals eingebauten Gleitlagern ist merklich spürbar!
Aber ich merke schnell: Im Wohnzimmer macht der Kleine schon einen Heidenspaß, ideal für Jedermann, um auch zu Hause auf begrenztem Raum den ultimativen Rennspaß zu erleben.

Nach dem nächsten leeren Akku sitze ich im Auto auf dem Weg nach Essen, um den Kleinen am AST auf der dortigen Strecke auf Herz und Nieren zu prüfen. Unterwegs lade ich den Akku (hier empfiehlt sich vielleicht noch die Anschaffung des mobilen Laders von Kyosho mit entsprechendem Adapter für den Zigaretten-Anzünder). Am AST angekommen wird der Kleine auf die dort vorhandene dNano-Strecke gestellt, und los geht es. Schon out-of-the-box fährt der 911er hier richtig gut und zeigt sein wahres Potential – der Grip ist wirklich ausreichend, und es macht eine Menge Spaß den Kleinen um den Parcours zu hetzen. Positiv aufgefallen ist mir die sehr präzise zu steuernde Lenkung – kein Zucken oder Ähnliches, der Wagen macht genau das, was ich ihm per Fernsteuerung sage. Das verbaute Micro-Servo leistet hier ganze Arbeit. Auch das Ansprechverhalten bei der Gasannahme bzw. –wegnahme lässt keinerlei Grund zur Beanstandung zu.

Beim nächsten Akkuwechsel verbaue ich noch eine andere H-Bar, um das Heck etwas zu beruhigen, sowie ein Kugeldiff. Auch optimiere ich dank des am Chassis vorhandenen ICS-Ports noch am PC die Fahreigenschaften. Der Charger zeigt mir an, dass es weiter gehen kann, und schon jetzt, am ersten Tag, kann ich mit den erfahreneren dNano-Piloten einigermassen mithalten.

Fazit:
Der Kyosho dNano ist definitiv kein Spielzeug, sondern ein vollwertiges RC-Car im Maßstab 1:43, das wirkliches Rennfeeling aufkommen lässt – egal ob zu Hause mit Freunden/Verwandten im Wohnzimmer oder auf einer „professionellen“ Strecke.
Kyosho hat hier ganze Arbeit geleistet, es macht einfach nur Spaß, mit dem dNano zu fahren.
Gewöhnungsbedürftig ist der kleine Maßstab, und wem einmal eine Feder der Vorderachse weggesprungen ist und dann verzweifelt gesucht hat, der wird verstehen, dass man hier nicht mal eben schrauben kann, sondern sehr vorsichtig sein muss – es ist halt wirklich Alles auf den Maßstab ausgelegt.
Der dNano ist schon mit relativ wenig Tuning absolut wettbewerbsreif: Benötigt werden lediglich Kugellager, ein Kugeldiff, und natürlich je nach Strecke evtl. andere H-Bars, andere Reifen sowie ein Dämpfer.
Zusammen mit dem Starterpack hat man direkt alles was benötigt wird, um mit dem „Westentaschenracer“ das Wohnzimmer oder die nächste Rennstrecke unsicher machen zu können.
Dank der 2,4 GHz-Technologie ist ein absolut störungsfreies Fahren mit mehreren Fahrzeugen jederzeit möglich.
Eine schöne Innovation ist der eingebaute Transponder, der mit Hilfe der entsprechenden Zeitnahme die Rundenzeiten direkt misst.

Für mich ein absolutes „Muss“ – der 911er wird nicht mein einziger dNano bleiben.

Hier noch ein paar Impressionen vom 911er am AST-dNano-Racetrack:




Zuletzt geändert von Binford am Mi 13. Jan 2010, 00:52, insgesamt 2-mal geändert.
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